• Florian Jährling

Blühwiese am ZMS

Aktualisiert: 8. Nov. 2021

Unsere Hochschule bekommt ihre erste pilothafte Blühwiese zwischen Laserinstitut und Zentrum für Medien und Soziale Arbeit – der Startschuss erfolgt im ersten Quartal 2022!


Gebiet der Blühwiese

Der Rückgang der Artenvielfalt von Insekten, Vögeln, sowie der Verlust der Artenvielfalt in der Pflanzenwelt ist mittlerweile deutlich wahrnehmbar. Ein großer Anteil der Freiräume in den Städten, vor allem aber auch in der industriellen Landwirtschaft, bietet nur wenig ökologische Vielfalt aufgrund der Artenarmut vertretener Rasenflächen. Sie wurden mit Regelsaatgutmischungen hergestellt, die aus 3 bis 7 Arten durchsetzungsstarker Gräser bestehen. Diese Flächen bieten für Insekten und andere Kleintiere kaum Nahrungsquelle und somit nur wenig Lebensraum. Regelmäßiger Schnitt verstärkt das Problem. Insekten und Kleintiere werden durch die eingesetzte Pflegetechnologie Mulchmahd abgetötet. Der Umbau zu kräuterreichen Wiesen und Kräuterrasen mit einer Artenvielfalt von bis zu 40 verschiedenen Arten ist fast überall möglich und sinnvoll – also gehen wir’s an!


Auf Initiative des Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien und Baumanagement (SIB) und des Klimaschutzmanagements entsteht auf dem Campus der Hochschule Mittweida die erste pilothafte Blühwiese zwischen Laserinstitut und dem Zentrum für Medien und Soziale Arbeit.

Durch diese Umwidmung von ca. 3.000 Quadratmetern kann auf relativ einfache Art und Weise vielfältiger Lebensraum entstehen, welcher im Hinblick auf heißere, trockenere Sommer auch noch wesentlich robuster reagieren kann.


  1. Ausschreibung durch das Klimaschutzmanagement

  2. Vergabe durch SIB

  3. Anlage der Schwarzbrache (Umkehrfräsverfahren)

  4. flache Bodenbearbeitung der aufgelaufenen Unkräuter mit Kreiselegge

  5. Ansaat mit regionsspezifischer Saatgutmischung


Mehr Good Practice findet ihr HIER!

Die Blühwiese unterstützt die Zielerreichung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs):



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